Heute hat nichts geklappt. Habe mir zwar wieder ein bisschen was vorgenommen, habe aber so gut wie nichts geschafft. Bin nicht in die Stadt gelaufen, kein Wasser und keine Matte geholt. Aber ich habe endlich bei meinen Großeltern angerufen und mich für die Karte bedankt. Nun bin ich wieder der liebe Enkel, der sich immer meldet.
Späten Nachmittag hatte ich dann mal wieder meine "Ich will für mich und nicht gegen mich kämpfen"-Phase. Bin schnell in den Laden gegenüber. Dannach war mir kotzübel. Wenigstens habe ich nicht gekotzt. War nur scheiße, als dann meine Therapeutin angerufen hat. Naja, anfang nächste Woche komme ich dann in die Klinik. Ich hoffe, es wird gut und nicht so, wie das letze mal. Sonst bin ich da weg und belaber meine Therapeutin solange, bis ich ein Vorgespräch in der anderen Klinik bekomm.
Hab meine Eltern vorhin angerufen und denen erzählt, dass ich in die Klinik gehe. Mein Vater hats glaube ich nicht so gut verkraftet. Er hat mir sofort meine Mutter gegeben. Sie klang, als ob sie sich ziemlich zusammen reißen müsste. Ich fühl mich wieder scheiße. Aber ich kanns meinen Eltern auch nicht verheimlichen. Wieso möchte ich meinen Vater eigentlich immer vor Leid schützen? Ich bin doch das Kind. Es muss doch andersherum sein. Aber ich liebe meinen Vater. Also pass ich auf ihn auf... Oder so...
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